Neuigkeiten rund um die Textil-Branche

Wer Second Hand-Kleidung kauft, kann Überraschungen erleben. Das SAT1 Frühstücksfernsehen will Erfahrungen beim Gebrauchtkleider-Shopping aufzeichnen und die Meinung der Textilingenieurin Sabine Anton-Katzenbach zu den neu erstandenen Teilen einholen. Außerdem will das Fernseh-Team wissen, wie nachhaltig Second Hand sein kann.

Der Dreh findet am 17. August im Büro der Textilberatung Hamburg statt.

Foto: Karl Allen Lugmayer auf Pixabay

Am Samstag den 7. Mai konnten Interessierte im Hamburger Abendblatt und der Berliner Morgenpost nachlesen, welche Vor- und Nachteile das Mieten von Berufskleidung hat.

Eine Schülerin, die sich mit einem Beitrag über nachhaltige Workwear am Zeitungsprojekt „Jugend und Wirtschaft“ beteiligt hat, bringt dieTextilberatung Hamburg in die F.A.Z.

 

„Jugend und Wirtschaft“ ist ein Zeitungsprojekt für den Schulunterricht. Es wurde im Jahr 2000 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und dem Bundesverbanddeutscher Banken ins Leben gerufen und gibt Schülern die Möglichkeit, sich intensiv und praxisnah mit aktuellen wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Dabei haben die Projektteilnehmer die einmalige Chance, ihre persönliche Sichtweise in einer der renommiertesten deutschenTageszeitungen zum Ausdruck zu bringen.

Eine Schülerin, die es mit ihrem Artikel auf die Sonderseite „Jugend und Wirtschaft“ der F.A.Z. geschafft hat, ist Lia Klinke vom Tannenbusch Gymnasium in Bonn. Sie beschäftigte sich mit nachhaltiger Berufsmode vom Hersteller Brands Fashion (Buchholz). Bei ihren Recherchen wandte sie sich auch an die Textilberatung Hamburg, um sich über die aktuellen Entwicklungen des Marktes zu informieren. Einige unserer Beobachtungen sind nun neben dem Branchenreport Berufs- und Schutzkleidung 2020 auch in der F.A.Z. vom 6. Januar 2022 nachzulesen.

Was macht die im Beruf eingesetzten Materialien aus? Was sind die Vorteile von Baumwolle und Polyester - und was macht Textilien nachhaltiger? Darum geht es im Webinar für die Karitas, dem Einkaufsverantwortliche zugeschaltet sind.

Marktpotenzial und Versorgungssicherheit - Stimmen die Voraussetzungen für eine kreislauffähige B2B-Textilwirtschaft?

Mit diesem Titel startet am 6. Oktober 2021 der 4. Marktdialog des DiTex-Projekts unter Schirmherrschaft des Instituts für Ökologisches Wirtschaften statt. Drei Impulsvorträge geben Einblick in den B2B Textilmarkt. Einer davon - gehalten von Sabine Anton-Katzenbach - beschäftigt sich mit dem Markt für professionell genutzte textilien und Chancen für ZirkulaitätWie sind gegenwärtig das Volumen und die Marktströme (Distribution) für professionell genutze Textilien? Welche Kreislauf-Trends bestehen in der Branche? Gibt es erste Kreislauf-Lösungen für B2B-Produkte? Wie sehen diese aus? Welche Kreislauf-Potenziale bei professionell genutzen Textilien könnten in Zukunft bestehen?

Der Marktdialog findet in der Zeit von 10:30–16:30 Uhr bei der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Raum: Manfred-Eigen-Hörsaal
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main statt.

Eine neue Studie über das Treibhausgaspotenzial verschiedener Modelle zur Kreislaufführung von Bekleidung schlägt Wellen. Die Autoren stellen darin fest, dass Sharing – also das Mieten von Mode – und das Recycling Gift fürs Klima sind. In der Untersuchung "Innovative recycling or extended use? Comparing the global warming potential of different ownership and end-of-life scenarios for textiles" setzen die Wissenschaftler um Jarkko Levänen, die Kohlendioxid-Äqivalente verschiedener Kreislaufmodelle zueinander ins Verhältnis, wobei sie sich auf ausgewählte Prozesse beschränken. Das Ergebnis dürfte schockieren: Das Teilen und Recyceln sind den Berechnungen der Forscher zufolge Klimasünder. Warum das so nicht stehen bleiben kann, erfahren Sie in der Ausgabe 10/21 der R&W Textilservice.

Es gibt bereits hunderte Label zur Kennzeichnung ökologisch und sozial hergestellter Textilien und Bekleidung. Trotzdem kam im Herbst 2019 mit dem staatlichen Siegel „Grüner Knopf“ noch ein weiteres hinzu. Im Gegensatz zu vielen anderen Zertifikaten, die sich beispielsweise auf eine umweltverträgliche Produktion oder faire Fertigungsbedingungen fokussieren, nimmt der „Grüne Knopf“ im Grunde genommen die Corporate Social Responsibilty eines Unternehmens unter die Lupe.

Ein Überblick über die Anforderungen des Grünen Knopf gibt es zum Nachlesen unter Nachhaltig auf den Zahn gefühlt | textile network | Internationales Magazin für die Herstellung textiler Produkte (textile-network.de)

Bildquelle: BMZ