Neuigkeiten rund um die Textil-Branche

Was macht die im Beruf eingesetzten Materialien aus? Was sind die Vorteile von Baumwolle und Polyester - und was macht Textilien nachhaltiger? Darum geht es im Webinar für die Karitas, dem Einkaufsverantwortliche zugeschaltet sind.

Marktpotenzial und Versorgungssicherheit - Stimmen die Voraussetzungen für eine kreislauffähige B2B-Textilwirtschaft?

Mit diesem Titel startet am 6. Oktober 2021 der 4. Marktdialog des DiTex-Projekts unter Schirmherrschaft des Instituts für Ökologisches Wirtschaften statt. Drei Impulsvorträge geben Einblick in den B2B Textilmarkt. Einer davon - gehalten von Sabine Anton-Katzenbach - beschäftigt sich mit dem Markt für professionell genutzte textilien und Chancen für ZirkulaitätWie sind gegenwärtig das Volumen und die Marktströme (Distribution) für professionell genutze Textilien? Welche Kreislauf-Trends bestehen in der Branche? Gibt es erste Kreislauf-Lösungen für B2B-Produkte? Wie sehen diese aus? Welche Kreislauf-Potenziale bei professionell genutzen Textilien könnten in Zukunft bestehen?

Der Marktdialog findet in der Zeit von 10:30–16:30 Uhr bei der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Raum: Manfred-Eigen-Hörsaal
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main statt.

Was haben die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen mit der Modebranche zu tun?
Die gemeinnützige Organisation Fashion Revolution beantwortet die Frage in einem sehr informativen und branchenaktuellen Kurs auf der Lernplattform https://www.futurelearn.com/. In vier Lernmodulen gibt er einen guten Überblick über die Elemente "No Poverty", "Gender Equality", "Decent Work and Economic Growth", "Climate Action", "Clean Water and sanitation", "Life lelow water", "Protect and restore ecosystems, forests and biodiversity",  "Responsible Consumption and Production".
Das Lernen ist unterhaltsam, konstruktiv, macht Spaß - und verdient das Prädikat empfehlenswert.

Eine neue Studie über das Treibhausgaspotenzial verschiedener Modelle zur Kreislaufführung von Bekleidung schlägt Wellen. Die Autoren stellen darin fest, dass Sharing – also das Mieten von Mode – und das Recycling Gift fürs Klima sind. In der Untersuchung "Innovative recycling or extended use? Comparing the global warming potential of different ownership and end-of-life scenarios for textiles" setzen die Wissenschaftler um Jarkko Levänen, die Kohlendioxid-Äqivalente verschiedener Kreislaufmodelle zueinander ins Verhältnis, wobei sie sich auf ausgewählte Prozesse beschränken. Das Ergebnis dürfte schockieren: Das Teilen und Recyceln sind den Berechnungen der Forscher zufolge Klimasünder. Warum das so nicht stehen bleiben kann, erfahren Sie in der Ausgabe 10/21 der R&W Textilservice.

Es gibt bereits hunderte Label zur Kennzeichnung ökologisch und sozial hergestellter Textilien und Bekleidung. Trotzdem kam im Herbst 2019 mit dem staatlichen Siegel „Grüner Knopf“ noch ein weiteres hinzu. Im Gegensatz zu vielen anderen Zertifikaten, die sich beispielsweise auf eine umweltverträgliche Produktion oder faire Fertigungsbedingungen fokussieren, nimmt der „Grüne Knopf“ im Grunde genommen die Corporate Social Responsibilty eines Unternehmens unter die Lupe.

Ein Überblick über die Anforderungen des Grünen Knopf gibt es zum Nachlesen unter Nachhaltig auf den Zahn gefühlt | textile network | Internationales Magazin für die Herstellung textiler Produkte (textile-network.de)

Bildquelle: BMZ